Die „Initiative Ökosozialismus“ – Wer wir sind, was wir wollen

Die „Initiative Ökosozialismus“ ist keine Partei, kein Verein, kein Verband etc., sondern ein freier Zusammenschluss von politisch engagierten Leuten aus Deutschland und Österreich. Folgende politische Grundüberzeugungen und Wertvorstellungen verbinden uns: Eine wirklich nachhaltige Gesellschaft, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft sichert und ein menschenwürdiges Leben für alle gewährleistet, ist mit den Konsum-, Produktions- und Lebensmustern der westlichen Industrieländer nicht vereinbar. Die notwendigen, radikalen Senkungen des Ressourcen- und Energieverbrauchs sind nicht einfach durch intelligentere Techniken und den verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energien erreichbar. Wenn wir ein menschenwürdiges Leben für alle weltweit sichern wollen, dann steht unsere Industriegesellschaft selbst zur Disposition!

Eine notwendig schrumpfende, bzw. dann auf einem vernünftigen Niveau stabil bleibende Wirtschaft verträgt sich aber nicht mit dem Kapitalismus und seinem Wachstumszwang. Nachhaltigkeit bedarf deshalb einer neuen Art von Sozialismus. An die Stelle immer sinnloseren und zerstörerischen Wachstums, das sich aus der kapitalistischen Konkurrenz ergibt, muss bewusste Planung dessen treten, was, wie viel und wie wir produzieren wollen. Der Sozialismus, für den wir eintreten, ist demokratisch und partizipativ.

Ökologische Nachhaltigkeit ist für uns untrennbar verbunden mit weltweiter Gerechtigkeit, Solidarität und egalitären gesellschaftlichen Verhältnissen. Wir sind auch davon überzeugt, dass die derzeitige Vernichtung unserer natürlichen Lebensgrundlagen die ernsthafteste Bedrohung für den Frieden ist.

Unsere grundlegenden Überlegungen haben wir knapp und gut lesbar in folgender kleinen, im Mai 2008 überarbeiteten und aktualisierten Broschüre zusammengefasst: Saral Sarkar / Bruno Kern, Ökosozialismus oder Barbarei. Eine zeitgemäße Kapitalismuskritik. Sie kann gegen eine Schutzgebühr von € 2,- über unsere Kontaktadresse bezogen werden und ist auch hier direkt als PDF-Datei zugänglich.

Diese Broschüre ist nun auch in englischer Übersetzung (in einer aktualisierten Fassung), in spanischer Übersetzung und in französischer Übersetzung hier als PDF-Datei zugänglich. Wir würden uns freuen, wenn ihr englischsprachige und spanischsprachige InteressentInnnen im Ausland darauf aufmerksam machen würdet. Bitte meldet euch, falls ihr Interesse an einer gedruckten Ausgabe habt. bei genügend Nachfrage werden wir auch von der englischen und spanischen Ausgabe eine Printversion anbieten.

Für eine intensivere Auseinandersetzung verweisen wir besonders auf das Buch: Saral Sarkar, Die nachhaltige Gesellschaft. Eine kritische Analyse der Systemalternativen. Es wurde vom Südwestdeutschen Verlag für Hochschulschriften neu herausgegeben und ist seit 2011 wieder im Buchhandel erhältlich.  Wir freuen uns auf einen lebhaften Diskussionsprozess mit möglichst vielen Menschen und möchten mit Ihnen gemeinsam konkrete Strategien entwickeln, um dem Ziel einer ökologisch nachhaltigen und gerechten Gesellschaft näher zu kommen.

Und unsere belgischen Freunde haben das Buch inzwischen ins Französische übersetzt! Das französische Manuskript stellen wir hier gern zur Verfügung!

Im Internet sind folgende Rezensionen zu Saral Sarkars grundlegendem Buch (sowohl der englischen als auch der deutschen Ausgabe) zugänglich:

Umweltdebatte

Sozialismus von unten

Neue Wege

Das neue grundlegende Buch von Saral Sarkar unter dem Titel Die Krisen des Kapitalismus ist erschienen. Sie ist hier als pdf-Datei zugänglich, kann bei uns direkt bestellt werden und ist auch im Buchhandel erhältlich (herausgegeben vom Verlag AG SPAK Bücher). Das Buch ist inzwischen auch ins Englische übersetzt. Es kann über den Buchhandel oder direkt beim Verlag bezogen werden: Counterpoint, 1919 Fifth Street, Berkeley, CA 94710, USA, Jack Shoemaker. E-Mail: jshoemaker@counterpointpress.com. ISBN: 978-1-61902-006-1. Zur englischen Ausgabe siehe folgende ausführliche Rezension: http://www.frontierweekly.com/articles/vol-46/46-39/46-39-Capitalism%20Crisis%20and%20Ecology.html

Wir verweisen euch auch auf folgenden Blog, in dem unter anderem Saral Sarkar regelmäßig aktuelle Kommentare veröffentlicht: ak-oekopolitik.blogspot.com

Unsere Kontaktadresse:

Initiative Ökosozialismus

C/o Bruno Kern, Mombacher Straße 75 A, 55122 Mainz, Tel.: 06131/236461,
E-Mail: info@oekosozialismus.net

 

Unsere Arbeit, zum Beispiel die Erstellung von Publikationen, kostet auch Geld. Wir bekommen bisher keinerlei finanzielle Unterstützung und haben alles aus unserer privaten Tasche bezahlt. Wer unsere Arbeit für unterstützenswert hält und über entsprechende finanzielle Mittel verfügt, darf uns auch gern mit einer Geldspende unter die Arme greifen. Auf Wunsch stellen wir auch gern eine entsprechende Quittung aus. Leider ist eine Spende an uns steuerlich nicht absetzbar. Wir würden uns also freuen auf Spenden auf folgendes Konto:

 

Bruno Kern, Sparkasse Mainz, BLZ 550 501 20, Kontonummer: 1000128817. Bitte geben Sie dabei das Kennwort "Ökosozialismus" an! Herzlichen Dank!