In seinem Plädoyer für erneuerbare Energien („Die postfossile Zukunft“, in: Le monde diplomatique, deutsche Ausgabe Juni 2006, S. 5) thematisiert Hermann Scheer vor allem die Frage der Kosten und der finanziellen Rentabilität. Doch damit zielt er haarscharf am eigentlichen Problem vorbei. Eine nüchterne Betrachtung der Energiebilanz der erneuerbaren

Energien führt zum zwingenden Schluss, dass ein bloßes Umsatteln auf eine intelligentere Technik, wie es Scheer suggeriert, keineswegs genügt. Ein drastisches Zurückfahren unseres Energieverbrauchsniveaus insgesamt ist unausweichlich. Das hätte aber das Ende unserer kapitalistischen Wachstumsökonomie zur Folge, da eine notwendigerweise schrumpfende Wirtschaft mit den Wachstumsimperativen des Kapitalismus schlichtweg nicht zu vereinbaren ist. Nicht nur das System der Energieversorgung, sondern die kapitalistische Wachstumsökonomie und der Industrialismus selbst stehen zur Disposition. Vom Sozialdemokraten Scheer wäre es allerdings zu viel verlangt, so konsequent weiterzudenken. Als Replik auf seinen Beitrag zitieren wir die entscheidenden Passagen aus Saral Sarkars grundlegendem Buch „Die nachhaltige Gesellschaft. Eine kritische Analyse der Systemalternativen“ (Zürich, Rotpunktverlag 2001, 159 ff).

 

AktivistInnen der Ökologiebewegung machen oft euphorische Aussagen über erneuerbare Ressourcen. Man behauptet, dass wir durch sie, wenn genug Geld in relevante Forschung, Entwicklung und Anwendungsförderung investiert wird, sowohl alle unsere Ressourcenprobleme als auch die Probleme der Umweltverschmutzung lösen können ...Die großen Vorteile der Solarenergie sind augenfällig und gut bekannt. Warum hat sie also nicht längst alle problematischen Arten von Energie verdrängt? Das zentrale Problem hier ist nicht die Menge. Es besteht darin, dass der moderne Mensch Energie hauptsächlich in Form von Elektrizität und flüssigen (zum Teil auch gasförmigen) Brennstoffen haben will ... Für industrielle Prozesse ... brauchen wir hochintensive Hitze und Elektrizität. Diese können nicht ohne zusätzlichen Aufwand von der Sonne bezogen werden – nicht einmal das Warmwasser fürs Bad. Dieser zusätzliche Aufwand (in Form von Industrieanlagen und –produkten), der notwendig ist, Solarenergie in die gewünschten Formen zu bringen, macht sie teuer und auch problematisch für die Umwelt ...

 

Das Problem ist letztlich nicht eines der Kosten und Preise. Wäre es so, könnte der Staat mittels einer Steuer die Energie aus fossilen Brennstoffen oder Uran genauso teuer machen wie Solarenergie, so dass Letztere wettbewerbsfähig würde .. Aber das Problem ist schwerwiegender. Die Lebensdauer eines Solarkraftwerks liegt bei maximal 20 Jahren. Was würde passieren, wenn nach 20 Jahren die Kollektoren und die übrige Ausstattung ersetzt werden müssen? Die Sonne würde natürlich weiterhin scheinen. Doch die zum Bau von Solarkraftwerken notwendige Energie und Materialien sind größtenteils erschöpflich ... Kann die zweite Generation von Solarkraftwerken mit Hilfe eines Teils der von der ersten Generation produzierten Energie gebaut werden? (Den größten Teil davon werden wir ja für viele andere Zwecke brauchen.) Die Antwort von Georgescu-Roegen, der als Erster die Frage untersuchte, lautet: Nein, zumindest noch nicht. Er unterscheidet zwischen „machbaren“ und „lebensfähigen“ Technologien (engl. „feasible“ und „viable“). Eine lebensfähige Technologie ist eine, die in der Lage ist, sich selbst zu reproduzieren, nachdem sie mittels einer älteren Technologie ins Leben gerufen wurde. Zur Verdeutlichung des Punktes schreibt er: „Der erste Bronzehammer ... wurde mit Hilfe von irgendwelchen Steinhämmern hergestellt. Doch von diesem Moment an wurden alle Bronzehämmer nur noch mit Bronzehämmern zurechtgehämmert (1). Um ein anderes Beispiel zu nehmen: Das erste Stück Kohle wurde mittels menschlicher und tierischer Muskelkraft gefördert. Doch schon bald produzierten mit Kohlenenergie betriebene Maschinen die Produktionsmittel, die zur Kohleförderung eingesetzt wurden, und diese Produktionsmittel wurden wiederum mit Kohle angetrieben. Bei der Solarenergie ist das nicht so. Die gesamte dafür benötigte Ausstattung einschließlich der Kollektoren wird durch Prozesse produziert, die auf anderen Energiequellen basieren als die Sonne (Kohle, Öl, Uran usw.). Die von uns gewünschten Formen der Solarenergie sind daher nur machbar, solange andere Energiequellen zur Verfügung stehen. Das heißt, sie sind nicht lebensfähig.

 

Der Grund für diese Sachlage liegt nach Georgescu-Roegen darin, dass alle bekannten Rezepte zur direkten Nutzung der Solarenergie ein Defizit in der allgemeinen Energiebilanz aufweisen. Das heißt, sie verbrauchen indirekt mehr von einer anderen Form  von Energie, als sie direkt produzieren. Eine Lösung des Problems ist wohl unmöglich, denn die Intensität (im Gegensatz zur Menge) der Sonneneinstrahlung auf der Erdoberfläche ist sehr gering ... Für Georgescu-Roegen wäre es ein Beweis für die Lebensfähigkeit der direkten Nutzung von Solarenergie, wenn es möglich wäre, mit Hilfe eines Teils der Energieproduktion eines Solarkraftwerks die Fabrikanlagen zu betreiben, die die gesamte Ausrüstung eines Solarkraftwerks gleicher Kapazität sowie den Ersatz für die eigenen verschlissenen Produktionsmittel herstellen sollen. Aber, so schreibt er, „die Tatsache, dass trotz des derzeitigen Getöses über die Solarenergie noch nicht einmal versuchsweise (solche) Pilotfabriken von einer der in dieser Richtung tätigen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen errichtet wurden, ist ein ausreichender Beweis dafür, dass eine auf Kollektoren basierende Technologie (zur Produktion von Energie) nicht lebensfähig ist“ (2) ...

 

Ein Beispiel dafür, zu welchen falschen Gedanken man kommen kann, wenn man diese einfachste Logik nicht versteht, ist eine Hoffnung, die Prof. Fritz Vahrenholtz, bei der Deutschen Shell das zuständige Vorstandsmitglied für erneuerbaren Energien, 1999 in einem Zeitungsinterview äußerte: Er stellte fest, dass die fossilen Energieträger bald teurer würden. Gleichzeitig meinte er, dass bald dank vollautomatischer Fertigung von Solarzellen die Kosten von Solarstrom auch in Europa auf 20 oder 30 Pfennig fallen würden (Frankfurter Rundschau, 2. 11. 1999). Als Ergebnis dieser zwei Entwicklungen erwartete er, dass Solarstrom bald wettbewerbsfähig sein würde. Wie aber würde die Energiebilanz von Solarzellen sein, die in vollautomatischen Fabriken, die ja mehr Energie verbrauchen als sonstige, produziert würden? Und würden die Produktionskosten von Solarstrom dann so weit sinken, wenn die vollautomatischen Solarzellenfabriken viel höhere Preise für Energie zahlen müssten als heute? Sie würden doch in seiner Konzeption weiterhin mit Hilfe von konventioneller Energie, das heißt größtenteils mit Hilfe von fossilen Energieträgern, produzieren!

 

Es ist leicht verständlich, dass kein Geschäft funktionieren kann, wenn der Output geringer ist als der Input. Wenn wir mit Hilfe von Elektrizität etwas anderes produzieren, beispielsweise Licht oder Mobilität, ist eine Person, die Licht oder Mobilität ersehnt, vielleicht bereit, jeden Preis für Elektrizität zu zahlen. Aber wenn wir mit Hilfe von Elektrizität nur Elektrizität produzieren, macht das nur Sinn, wenn der Output den Input übersteigt. Das Ganze ist schwer zu verstehen, weil Solarenergiebegeisterte die Öffentlichkeit mit ihren unterschiedlichen Behauptungen zur Energiebilanz von Solarstrom verwirrt haben. So konnte man 1982 in einem von alternativen EnergieexpertInnen verfassten Buch lesen:

 

„Zwar lieferten beispielsweise bis vor kurzem monokristalline Silizium-Solarzellen tatsächlich erst in 13 Jahren soviel Energie, wie ihre Produktion erfordert hatte, aber schon heute haben polykristalline Solarzellen energetische Amortisationszeiten unter 5 Jahren . Da sie aber heute noch zu teuer sind, haben wir in unserem Szenario ganz auf Solarzellen verzichtet ...“ (3)

 

In einem viel zitierten Papier aus dem Jahre 1991 behaupten Wolfgang Palz und Henri Zibetta ..., dass in europäischen Klimaverhältnissen die durchschnittliche Energierücklaufzeit  ... für photovoltaische (PV) amorphe und kristalline Siliziummodule (untersucht wurden polykristalline Module) 1,2 beziehungsweise 2,1 Jahre betrage (4). Sie schrieben: „Die Energierücklaufzeiten der gegenwärtigen Photovoltaik-Technologie sind im Großen und Ganzen vergleichbar mit denen der groß angelegten Energieproduktion in fossilen oder nuklearen Kraftwerken.“ (5) Doch im selben Jahr gab es eine andere Fachpublikation, in der eine Zeit von sieben Jahren angegeben wurde. (6) Vier Jahre später, also 1995, informierte uns Christian Friedl in einem gut recherchierten Artikel, dass die Energierücklaufzeit für ein PV-Modul in Düsseldorf neun Jahre betrage. Außerdem schrieb er, dass polykristalline Solarmodule eine bessere Umweltbilanz aufweisen, da der energieintensive Ziehprozess der Monokristalle entfällt. (7) Im selben Jahr errechnete Alfred Körblein (vom Wissenschaftsladen München) auf der Basis der von Hagedorn ermittelten Zahlen die Energierücklaufzeit von zehn Jahren für Deutschland und bezeichnete sie als „recht optimistisch“. (8) ...

 

Liest man diese Behauptungen, kommen unweigerlich einige Fragen auf – Fragen, auf die die Solarenergiebegeisterten meines Wissens keine Antwort gegeben haben ... Außerdem machen sie auch widersprüchliche Behauptungen:

 

-         Die große Differenz zwischen den angegebenen Energierücklaufzeiten – 1,2 bis 10 Jahre – muss erklärt werden. Es ist erstaunlich, dass trotz kontinuierlicher Forschung und Entwicklung die 1995 angegebene Zahl fast neunmal höher lag als eine der 1991 angegebenen.

-         Wenn polykristalline PV-Zellen schon seit 1982 den monokristallinen überlegen sind, warum werden Letztere dann überhaupt noch produziert?

-         Wenn polykristalline Zellen für ihre Herstellung sehr viel weniger Energie benötigen als monokristalline (Friedl), warum sind sie dann zu teuer, wie der Tübinger Arbeitskreis schreibt?

-         Wenn die Energierücklaufzeit der PV-Technologie schon 1991 ähnlich niedrig lag wie die von konventionellen Kraftwerken (Palz und Zibetta), warum sind die Produktionskosten von PV-Strom in Deutschland immer noch etwa zwanzigmal so hoch wie die von konventionellem Strom? Warum ist der Erstere dann immer noch nicht wettbewerbsfähig?

 

Die Solarenergiebegeisterten bemerken wohl die Widersprüche zwischen ihren eigenen Aussagen nicht ... Einerseits schrieben sie schon 1994: „Es ist möglich, die atomaren und fossilen Energieträger durch erneuerbare Energien mit bereits erprobten Technologien vollständig abzulösen ...“ (9) Andererseits schrieben sie in demselben Text: „Wir müssen Energie sparen ...“ Und 1999 schrieb Scheer, Präsident von Eurosolar, Solarenergie könne „die üppigsten Energiebedürfnisse sogar einer sich noch drastisch vermehrenden Menschenwelt“ befriedigen. (10) Warum müssen wir dann überhaupt Energie sparen, was all diese Leute immer noch fordern? Und wenn schon 1994 all die tollen Verheißungen mit bereits erprobten Technologien möglich waren, warum schreibt Scheer 1999, für all das „bedarf es allerdings noch technischer Entwicklungssprünge“? (11) ...

 

Mir scheinen die Antworten auf diese Fragen und die Erklärungen für die Widersprüche und Ungereimtheiten in erster Linie in der offensichtlich unkorrekten Methode der Berechnung der Energierücklaufzeiten zu liegen. Wie Philippe Welter, ein PV-Enthusiast, berichtet, ist „es ... gar nicht so einfach, herauszufinden, wie viel Energie für die Herstellung eines bestimmten Produkts verwendet wurde“ (12). Die großen Unterschiede zwischen den Ergebnissen erklären sich vielleicht dadurch, dass nicht alle Energieaufwendungen zusammengezählt wurden.

 

Die Lektüre des Papiers von Palz und Zibetta lässt vermuten, dass sie ihre Berechnungen erst im Stadium der Verhüttung von Siliziumdioxid zu Silizium begonnen haben ...Die Hauptkritik an ihrer Methode ist ..., dass man eine solche Berechnung nicht einfach irgendwo in der Mitte beginnen darf. Georgescu-Roegen fordert überzeugend, dass man beispielsweise bei Aluminium-Spiegelkollektoren den anteiligen Energieaufwand für „den Abbau von Bauxit, seinen Transport und die Reproduktion der gesamten Anlagen für den Abbau und die Verwandlung von Aluminiumoxid einbeziehen muss“ (13) Im Falle der PV-Zellen muss in ähnlicher Weise der anteilige Energieaufwand für den Abbau von Siliziumdioxid, seinen Transport und die Reproduktion der gesamten Anlagen und so weiter mitberechnet werden. Das heißt, man muss mit dem Energieaufwand beginnen, der für den Bau der Fabrik benötigt wurde, die die Bagger herstellten, die gebraucht wurden, um den Sand zu schürfen, aus dem Silizium gewonnen wurde. Dies haben die Solarenergieforscher offensichtlich nicht getan. Sie haben nach Welters Bericht in ihre Berechnungen nur den „allgemein bekannten“ kumulierten Energieverbrauch (KEV) (wie zuverlässig sind diese KEV-Werte?) „für die wichtigsten Grundstoffe einer Solarstromanlage“ wie „Glas, bestimmte Kunststoffe, Kupfer und Silber in kleinen Mengen sowie Silizium“ einbezogen (14). Von dem in den Fabriken, Baggern und so weiter benutzten Stahl zum Beispiel ist keine Rede. Wenn man die Forderung von Georgescu-Roegen akzeptiert und anwendet, würde man sicherlich zu dem Ergebnis kommen, dass die Energiebilanz von Solarstrom negativ ist. Das heißt, er ist machbar, aber nicht lebensfähig ...

 

Die direkte Produktion von Energie aus Sonnenschein hat gegenüber deren Produktion aus fossilen Brennstoffen einen besonderen Nachteil. Letztere stehen uns in einem Niedrig-Entropie-(Syntropie-)Zustand zur Verfügung – ein Ergebnis der Konzentration und Speicherung von Sonnenenergie durch die Natur über Millionen von Jahren. Aber der Sonnenschein erreicht die Erdoberfläche in einem relativ zu den Bedürfnissen einer Industriegesellschaft Hoch-Entropie-Zustand. Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik (Entropiegesetz) zwingt uns, andere, niedrig-entropische, Energiequellen (Kohle, Öl, fallendes Wasser) zu benutzen, um die hoch-entropische Energie des Sonnenscheins direkt in niedrig-entropische Energie (Elektrizität, Wasserstoff, Hochtemperaturhitze) umzuwandeln. Mit anderen Worten: Wir müssen selbst den zerstreuten (diffusen) Sonnenschein mittels Kollektoren sammeln, in Elektrizität oder Hochtemperaturhitze umwandeln und durch ausgeklügelte, aufwändige künstliche Verfahren speichern (Wasserstoff). (15) Natürlich müssen auch Kohle und Öl gesammelt werden, aber das ist kein so aufwändiges Verfahren wie das Sammeln von Sonnenschein. Darum konnte Kohle schon vor der industriellen Revolution als Energiequelle benutzt werden und Öl schon vor hundert Jahren. Doch der wichtigere Faktor bei dieser Frage ist die Energiedichte, die bei den fossilen Energiequellen so hoch ist, dass sie im oben erörterten Sinne lebensfähig sind ...

 

Georgescu-Roegen fasst zusammen: „Der wahre Sachverhalt ist, dass jedes gegenwärtige Rezept zur direkten Nutzung der Solarenergie gleichsam ein ‚Parasit’ der aktuell angewandten Technologie ist, die hauptsächlich auf fossilen Brennstoffen basiert ... Und es braucht wohl nicht gesagt zu werden, dass, wie alle Parasiten, jede auf gegenwärtig machbaren Rezepten basierte solare Technologie nur so lange existieren würde, wie der ‚Wirt’ überlebt.“ (16)

 

Dies wurde 1978 geschrieben. Auch 14 Jahre später, ungeachtet aller Fortschritte in der PV- und anderen solaren Technologien, sah Georgescu-Roegen keinen Anlass, seine Meinung zu ändern. (17) ...

 

(Doch) jegliche Energietechnologie, die die gegenwärtige ablösen will, muss zunächst Georgescu-Roegens Lebensfähigkeitstest bestehen.

 

 

1)      N. Georgescu-Roegen, Technology Assessment: The Case of the Direct Use of Solar Energie, in: Atlantic Economic Journal, Dezember 1978, 18.

2)      AaO., 19.

3)      Arbeitskreis Alternative Energie Tübingen, Energiepolitik von unten, Frankfurt a.M. 1982, 178.

4)      W. Palz/H. Zibetta, Energy Pay-Back Time of Photovoltaic-Modules, in: International Journal of Solar Energy 10 (1991), 211 – 216.

5)      AaO, 215.

6)      Ch. Friedl, Ökobilanz für Solaranlagen, in: Globus 9/10 (1995), 34.

7)      Ebd.

8)      A. Körblein, Erntefaktor Solarzellen, Mitteilung im Internet vom 25. Oktober 1995.

9)      Eurosolar – Sektion Deutschalnd u.a., Aufruf zur Solar-Energie-Initiative (SEI), Anzeige in: Die Zeit, 11. März 1994.

10)  H. Scheer, Solare Weltwirtschaft – Strategie für die ökologische Moderne, München 1999, 66.

11)  AaO., 36.

12)  Ph. Welter, „Wichtig ist, was hinten rauskommt – PV-Anlagen liefern mehr Energie als zu ihrer Herstellung verwendet wurde, in: Photon, November/Dezember 1996, 24.

13)  Georgescu-Roegen, aaO., 19.

14)  AaO., 25.

15)  Nach Trainer, keinem Gegner der alternativen Energiequellen, würden 50% der Energie beim Umwandlungsprozess von Strom in flüssigen Wasserstoff verloren gehen. Würde der Solarstrom in der Sahara, w die Sonne täglich scheint, gewonnen, in flüssigen Wasserstoff umgewandelt, nach Europa transportiert und dort wieder in Strom umgewandelt, gingen 95 Prozent der ursprünglich gesammelten Sonnenenergie verloren. Siehe T. Trainer, Later than You Think, in: Real World, Herbst 1996, 9.

16)  Georgescu-Roegen, aaO. 19.

17)  N. Georgescu-Roegen, Interview, in: Greenpeace Magazin 1/1992, 16 – 18.